🥩 Das Geheimnis von Zeit & Herkunft: Unser Dry Aged Simmentaler Rindfleisch
Wenn es um den perfekten Steak-Genuss geht, machen wir keine Kompromisse. Deshalb steht in unserer Reifekammer ein ganz besonderer Schatz im Rampenlicht: Unser Simmentaler Rindfleisch, das durch die traditionelle Trockenreifung (Dry Aging) zu absolutem Spitzenfleisch veredelt wird.
Aber was macht dieses Fleisch eigentlich so besonders, und warum schmeckt man den Unterschied bei jedem einzelnen Bissen? Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen unserer Handwerks-Metzgerei.
1. Die Basis: Simmentaler Fleckvieh
Ein perfektes Steak entsteht nicht erst in der Reifekammer, sondern auf der Weide. Das Simmentaler Fleckvieh ist eine traditionsreiche, ursprünglich aus der Bergwelt der Schweiz stammende Rasse, die für ihre Robustheit bekannt ist.
Das Besondere: Das Fleisch besitzt eine wunderbare, feine Marmorierung – also winzige Fettäderchen im Muskelfleisch. Dieses Fett ist der wichtigste Geschmacksträger und sorgt dafür, dass das Steak beim Grillen oder Braten saftig bleibt.
2. Die Veredelung: Hauseigenes Dry Aging mit Fingerspitzengefühl
„Dry Aging“ ist die älteste Methode der Fleischreifung, die wir in unserem Betrieb mit modernster Technik perfektioniert haben. Die Rinderrücken reifen bei uns am Knochen in einer speziell klimatisierten Reifekammer bei exakt kontrollierter Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
Was passiert bei der Reifung? Während der wochenlangen Ruhephase arbeiten natürliche Enzyme im Fleisch. Sie spalten die zähen Muskelfasern auf. Das Ergebnis: Das Fleisch wird unvergleichlich mürbe und zart.
Die Geschmacksexplosion: Gleichzeitig verliert das Fleisch durch die trockene Luft Feuchtigkeit. Der Geschmack konzentriert sich und es entwickelt sich dieses typische, tief-würzige Aroma mit einer feinen Note von Nuss und Butter, das Steak-Liebhaber so sehr schätzen.
3. Profi-Tipps für die Zubereitung dahoam
Ein Dry Aged Simmentaler Steak verzeiht keine Fehler in der Pfanne oder auf dem Grill. Damit das Premium-Fleisch perfekt gelingt, solltet ihr diese drei Regeln beachten:
Auf Raumtemperatur bringen: Nehmt das Steak mindestens ein bis zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Wenn das Fleisch eiskalt auf den heißen Rost gelegt wird, zieht es sich zusammen und verliert Saft.
Brutale Hitze für die Kruste: Bratet das Steak bei maximaler Hitze von beiden Seiten scharf an (ca. 60–90 Sekunden pro Seite), um eine herrliche Kruste und intensive Röstaromen zu erzeugen.
Die Ruhephase (Das wichtigste Geheimnis!): Legt das Steak danach in die indirekte Zone des Grills oder bei 80 °C in den Backofen, bis der gewünschte Gargrad (wir empfehlen Medium Main, ca. 54–56 °C Kerntemperatur) erreicht ist. Danach unbedingt 5 Minuten auf einem Brett ruhen lassen! Nur so entspannen sich die Fleischsäfte und laufen beim Anschneiden nicht auf das Brett.
Kommt vorbei und sucht euch euer Stück aus!
Egal ob edles Rib-Eye mit dem typischen Fettauge, saftiges Rumpsteak oder ein mächtiges T-Bone-Steak – wir schneiden euch euer Dry Aged Simmentaler in eurer Wunschdicke frisch am Tresen ab!
Ihr habt unter der Woche keine Zeit? Kein Problem: Gut verpackte Steak-Highlights findet ihr am Wochenende natürlich auch rund um die Uhr in unserem 17/7 SB-Shop direkt am Laden!







